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Anstieg der Stromtarife in Wallonien: Was bis 2029 zu erwarten ist

26. September 2025 durch
Soliseco (Metop Engineering SRL), Emilien Feron

Wie hoch ist die Ausschüttungsquote?

Jedes Mal, wenn Sie das Licht einschalten oder Ihr Warmwasserbereiter anspringt, bezahlen Sie nicht nur für den Energieverbrauch. Ein erheblicher Teil Ihrer Stromrechnung entfällt auf die Lieferung dieses Stroms: Es handelt sich um die Verteilungsgebühr, die von den Netzbetreibern (Ores, Resa, AIEG, AIESH…) erhoben wird.

Today, this rate represents about 25% of your total bill. And it is not likely to decrease. You must also add: transportation, taxes, and energy.

Was der CWaPE für den Zeitraum 2026–2029 genehmigt hat

Die CWaPE, die wallonische Regulierungsbehörde für den Energiemarkt, hat neue Tarife für die Jahre 2026 bis 2029 genehmigt. Die Zahlen sprechen für sich:

  • +8 % ab 2026 im Vergleich zu 2025
  • +13 % bis 2029
  • Für eine durchschnittliche Familie bedeutet dies im Jahr 2029 (im Vergleich zu 2025) zusätzliche Kosten in Höhe von 39 € pro Jahr, allein an Vertriebsgebühren

Warum dieser Anstieg?

Für diesen Anstieg gibt es mehrere Gründe:

  • Großflächige Einführung intelligenter Stromzähler
  • Allgemeine Indexierung der Netzwerkverwaltungskosten 
  • Investitionen zur Anpassung des Stromnetzes an Ökostrom und neue Verwendungszwecke

Mit anderen Worten: Selbst wenn Sie Ihren Strom mit Solarmodulen selbst erzeugen, sind Sie von dieser Erhöhung betroffen, da Sie das Stromnetz nutzen (beispielsweise wenn Sie Ihren Überschuss einspeisen oder außerhalb der Erzeugungszeiten Strom verbrauchen).

Neuer Fahrplan mit zweistündigem Takt ab 2026

Ab dem 1. Januar 2026 treten die neuen Zeitfenster für den Zweistundentarif in Kraft:

  • Ende der Unterscheidung zwischen Wochentag und Wochenende
  • Einführung einer Zeit mit geringem Verbrauch während des Tages (von 11 bis 17 Uhr)

Diese Veränderung wird sich auf das Konsumverhalten der Haushalte auswirken, doch nur wenige Haushalte sind tatsächlich in der Lage, ihren Konsum an diese Zeiten anzupassen.

Was Sie konkret tun können

Die Erhöhung der Verteilungsgebühren ist unvermeidlich. Sie können jedoch deren Auswirkungen abmildern:

  1. Maximieren Sie Ihren Eigenverbrauch: Je mehr Sie Ihren Solarstrom direkt verbrauchen, desto weniger Netzentgelte zahlen Sie.
  2. Installieren Sie ein intelligentes Managementsystem wie Soliseco, das Ihren Photovoltaik-Überschuss einer sinnvollen Nutzung zuführt, beispielsweise zur Warmwasserbereitung.
  3. Vermeiden Sie Verluste und unnötige Einspeisungen: Eingespiester Strom wird bei dynamischen Tarifen zunehmend mit Nullkosten oder zu bestimmten Zeiten sogar mit negativen Kosten bewertet.

Soliseco hilft Ihnen, diesen Anstieg auszugleichen, indem Sie Ihre Stromerzeugung vor Ort verwerten, ohne vom Stromnetz abhängig zu sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass

Angesichts der Prosumer-Tarife und der steigenden Einspeisekosten müssen Besitzer von Photovoltaikanlagen ihre Strategie überdenken. Die Zeiten, in denen „Strom produzieren = Geld sparen“ ohne jeglichen Aufwand galt, sind vorbei.

Mit Soliseco übernehmen Sie wieder die Kontrolle: Jede erzeugte Kilowattstunde wird intelligent genutzt – zu Hause, für Sie.

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